Dobermann Nothilfe e.V.

Dobermann Nothilfe

Wir würden uns freuen, wenn wir von möglichst vielen aktiven und passiven Mitgliedern, Dobifreunden und Tierschützern unterstützt werden. Jede Hand die hilft, kann für viele Leben die rettende sein.

Hinweis Krankheiten

Die Beschreibung und die Tipps die wir geben, sollen einen Tierarztbesuch nicht ersetzen. Suchen Sie bei Erkrankungen Ihres Tieres einen Tierarzt auf!

Krankheiten

Naturbedingt ist der Dobermann einerseits ein sehr gesunder und leistungsfähiger Hund, ist jedoch andererseits auch sehr sensibel für Einflüsse von außen. Vor allem, wenn er noch klein ist und sich das Immunsystem erst noch aufbaut, kann es zu einigen Krankheiten kommen, die zwar nicht lebensbedrohlich, aber für den Dobi sicher unangenehm sind. Hier einige Krankheiten, die bei unserem Rubin auftraten.

Humpeln beim Dobermann

Vor allem im Junghundealter mit einigen Monaten humpelte Rubin oft stark. Wir waren sogar beim Röntgen. Auf dem Bild stellte der Tierarzt weißliche Stellen im Knochengewebe fest. Dies deutete darauf hin, dass sich die Knochen zu schnell gebildet hatten, die Knochensubstanz noch nicht vollständig war und sich die Haut um den Knochen herum zu schnell und zu sehr ausgedehnt hatte. Gerade Hunde großer Rassen wachsen häufig sehr schnell, was Probleme mit sich bringen kann. Bei Rubin war es einige Male sein schnelles Wachsen, das uns zum Tierarzt führte, einige andere Male hatte er sich das Knie verstaucht, da wahrscheinlich damals die Knochen noch nicht fest genug waren. Unser Tipp: Proteinarmes Futter, eine Kur mit Zeel oder Traumeel (beide Präparate wirken homöopathisch) und natürlich mal dem Tierarzt vorstellen. Bei sehr starkem Humpeln sollten die Knochen möglichst wenig beansprucht werden. Also auch wenn es schwer wird bei einem vor Energie sprühendem Hund: Spaziergänge an der Leine und nicht zu wild toben!

Noch ein kurzer Tipp zum Röntgen: Unser Süßer wurde komplett durchgecheckt, auch geröngt, und das in Vollnarkose. Wenn irgendwie möglich, würde ich ihm keine Vollnarkose mehr geben lassen. Sie ist sehr belastend für den Körper und er brauchte sehr lange zur Regeneration. Einen halben Tag danach war er immernoch nicht wieder er selbst und ich rief einige Male in der Tierklinik an, ob das normal sei. Anscheinend ja, aber für den Körper eines Hundes ist es wirklich nicht das Optimalste. Immer Nutzen/Belastung überlegen, wenn man sich zum Röntgen eines Junghundes entschließt!